Achtsamkeitstraining

Lieber mindful als "full mind"

Achtsamkeit oder mindfulness sind aktuell in aller Munde. Es gibt unendlich viele Angebote und das ist gut so. Aber was heißt denn eigentlich ACHTSAM?

Ich bin achtsam, wenn ich im “Hier und Jetzt” bin. Du kennst das bestimmt. Du sitzt vermeintlich entspannt auf einer Parkbank, von außen betrachtet ganz ruhig, aber Deine Gedanken rasen. Du hast einen “vollen Kopf”, einen “ful mind”. Eigentlich bist Du noch auf der Arbeit oder Du bist schon zu Hause und gehtst das schwierige Gespräch mit der Family im Kopf durch. Alles andere als im “Hier und Jetzt”, oder?

Und warum ist das schlimm, wenn es so wäre? Nunja, Dein Körper unterscheidet nicht, ob die den Streit mit dem Kollegen gerade tatsächlich erlebst oder ob Du Dich in Gedanken in diesen Streit hinein “beamst”. Die Stressreaktionen Deines Körpers sind gleich. Das kennst Du bestimmt auch. Die innere Aufregung ist die Gleiche.

Und hier setzt das Achtsamkeitstraining an. In diesen Veranstaltungen übst Du, wie Du im “Hier und Jetzt” bleibst und den Gedankenstrudel, der Dich in vergangene oder zukünftige Situationen entführt, mal kurz ruhig stellst, eben “mindful” bist. Wenn Du auf einer Parkbank sitzt und entspannst, dann sitzt Du auf einer Parkbank und entspannst. Punkt.