Bienendurchsicht nach der ersten Frühlingswoche

Letzte Woche wurden die Bienen ausgewintert, ab jetzt ist wieder regelmäßige wöchentliche Kontrolle angesagt: Wie hat sich das Volk entwickelt, legt die Königin fleißig, gibt es irgendwelche Auffälligkeiten, bereitet sich das Volk darauf vor zu schwärmen, usw.

Jetzt ist sie da in voller Pracht – die Kirschblüte.

Die Faustregel lautet: „Wenn die Kirsche blüht – Honigraum aufsetzen!“ Der Jungimker Johannes war aber ungeduldig und hat das  wie berichtet schon letzte Woche erledigt – wie man unten auch sieht

Auch nach 18 Uhr sind die Damen noch fleißig unterwegs.

Zunächst die Deckel, den – noch sehr leichten 🙂 – Honigraum und das Absperrgitter abgenommen.

Danach einen Blick auf die Brutzarge geworfen. Alle Wabengassen sind gut belaufen und man sieht an den Positionen 2 und 9 die Rähmchen mit der „Rille“. Hier hatte ich letzte Woche Leerrähmchen als Drohnenrähmchen eingesetzt.

Ganz schön fleißig sind sie gewesen! Der erste Drohnenrahmen ist fast vollständig ausgebaut.

Und auch beim zweiten fehlt nicht mehr sehr viel.

Die Waben sind auch alle bestiftet, die Königin lebt also und ist gut beschäftigt.

Nektar wird eingetragen.

Auch die  erste gezogene Brutwabe sieht fantastisch aus: Futter, Pollen, unverdeckelte und verdeckelte Brut und fleißige Bienen.

Hier noch einmal im Detail.

Mehr Rähmchen habe ich gar nicht gezogen. Kein Grund, das Volk weiter zu stören oder nach der Königin zu suchen, da ja alles Bestens aussieht.

Noch kurz einen Blick unter die obere Brutzarge geworfen, auch hier alles ok. Es ist wohl auch noch nicht mit Spielnäpfchen oder Weiselzellen zu rechnen.

Nach dem Wiederauflegen des Absperrgitters kommt der Smoker kurz zum Einsatz, damit die Bienen sich etwas zurückziehen. Schließlich will ich beim Aufsetzen des Honigraums keine der Damen zerquetschen.

Honigraum, Deckel und Stein sind wieder drauf.  Smoker aus!

So kann es von mir aus gerne weitergehen.